Translate

Donnerstag, 16. Mai 2013

 
Meine beiden Neuerwerbungen:
 
Das letzte Zeichen von Gemma Malley, erschienen im cbt Verlag am 8. Juni 2012, ein kostengünstiges Taschenbuch.
 
 
 
 
Legend von Marie Lu, aus dem Loewe Verlag am 10. September 2012 erschienen. Wollte ich schon länger haben und nun auch meins.
 



Mittwoch, 8. Mai 2013

Die Entbehrlichen von Ninni Holmqvist aus dem Fischerverlag.


Ich muss gestehen das ist nicht mein eigenes Foto, denn ich habe das Buch geliehen bekommen und es sah schon extrem mitgenommen aus, das war optisch einfach nicht mehr schön. Selten hat mich ein Buch so berührt. Ich schreibe nicht viel zum Buch ich möchte es nicht zerreden, ich empfehle es unbedingt weiter.

Das Buch spielt in Schweden in einer demokratischen Gesellschaft in der beschlossen wurde die Menschen in Benötigte und Entbehrliche einzuteilen.

Dorrit aus deren Sicht dieses Buch geschrieben ist, ist so eine Entbehrliche, eine Frau ab 50 ohne Partner und Kinderlos, die am Rande der Gesellschaft alleine mit ihrem Hund vor sich hinlebt.
Da sie keine Bereicherung für die Gesellschaft ist wird sie abgeholt und in eine luxuriöse Einrichtung gebracht. Dort muss die wie  alle Entbehrlichen für Organspenden und psychologische Experimente zur Verfügung stehen, um ihrer Gesellschaft doch noch zu dienen. Am Ende steht die große "Endspende", dieses Verfahren ist in der Bevölkerung bekannt und akzeptiert, ja normal. Dorrit akzeptiert ihr Schicksal scheinbar widerstandslos, einzig ihren Hund vermisst sie. Sie gewöhnt sich schnell ein und schließt vielleicht zum ersten Mal im Leben gute Freundschaften und findet ihre große Liebe.

Der Schreibstil ist nüchtern und klar, gerade das macht das Grauen dieses Buches aus, welches mich so fesselte. Die Menschen in diesem Buch sind nicht böse und es ist auch kein gemeiner Hintergedanke, es ist einfach die Ausführung einer "logischen" Entscheidung der Gesellschaft. 

Eine bedrückende Zukunftsvision wenn ein Mensch nur noch nach seiner Produktivität beurteilt wird, nach der Nützlichkeit für die Gesellschaft. Ich hoffe, dass die Welt, die dieser Roman beschreibt  niemals Realität wird.

Unbedingt lesen!


Heute möchte ich meine Meinung zu dem Buch Geisterzeilen von Janina Ebert kundtun.

Zuallererst etwas über die Autorin, Janina Ebert geboren 1992. Da sie Geschichten ohne Happy End nicht mag, fing sie schon früh an eigene Geschichten zu verfassen. Beim Erscheinen ihres Debüt Geisterzeilen war sie Studentin der Psychologie im 2. Semester.

Das Cover des Buches war nicht wirklich mein Kaufgrund. Hat mich nicht so angesprochen, wirkte für mich dann doch eher für die jüngere Zielgruppe gemacht. Nun das Buch ist natürlich auch in der Hauptzielgruppe für die unter 18 jährigen gedacht, macht mir in der Regel aber nix aus... Als es das Buch dann aber supergünstig als Mängelexemplar gab konnte ich nicht "Nein" sagen. Der Klappentext hatte mich dann doch neugierig genug gemacht.

Wirklich mal was anderes von der Grundidee her möchte ich nach dem "Verschlingen" der Story mitteilen. Natürlich fehlt die Liebesgeschichte aus der Teenageralter nicht, doch hat die Geschichte auch tiefgründige und traurige Handlungsstränge. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ungezwungen, dies passt sowohl zur Zielgruppe als auch zur Geschichte, die aus der Perspektive von Helena erzählt wird.

Die Geschichte beginnt mit Liebeskummer, Trauer, Kummer, halt das ganze Programm beim Ende der ersten großen Liebe mit 16. Mitten in der Nacht verspürt sie einen Drang zu schreiben und bringt erstaunliches zu Papier. Sie weiß natürlich dass dies nicht ihre Gedanken sind aber es bringt erst mal gute Noten in der Schule und das ist auch nicht zu verachten. Als dann aber ein anderer Name auf einer Klassenarbeit erscheint muss sie sich mit diesem "Geisterwesen" auseinandersetzen. Dann taucht plötzlich noch einer auf.....

Ich gebe eine klare Leseempfehlung aus.