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Mittwoch, 9. Januar 2013

"Wenn Du stirbst, zieht Dein ganzes Leben an Dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver, erschienen im Carlsen Verlag 2010 steht auf meiner Leseliste ganz vorn.

Aktuell beginne ich heute allerdings mit "Wigges Tauschrausch - um die Welt für ein Haus" von Michael Wigge, erschienen bei Bastei Lübbe 2012.

An diesem Buch hat mich interessiert wie man durch geschickte "Wertsteigerung" ungewöhnlicher, oft kurioser Tauschartikel auf Hawaii ein Haus erwerben kann. Mal sehen ob das Buch hält was es verspricht...

So ich habe es durch und muss sagen dass es sich gut lesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, es ist ein Buch für zwischendurch.

Es beginnt mit einem Apfel für 0,79€, Bio natürlich. Das den jemand eintauscht kann ich noch verstehen, es gibt dafür eine angebrochene Zigarettenpackung... und so geht es weiter bis zum erträumten Ziel: Haus auf Hawai.
Zwar hatte auch ein Michael Wigge zwischendurch scheinbar Rückschläge, doch er lässt sich nicht unterkriegen. Teilweise verbissen versucht er seine Ziele zu erreichen, z.b. ein Tuk Tuk zu ertauschen um dann festzustellen dass es schwierig ist dieses wieder loszuwerden.

Es gibt kleine Einblicke in andere Kulturen und wie dort mit dem Tauschen umgegangen wird. Vom Tausch im Knast über das Überleben durch Tausch im Slum bis hin zum Tauschring ist viel Informatives dabei. Schön sind auch die Bilder in der Mitte des Buches.
Die Idee des "Tauschen" finde ich gut, allerdings denke ich die Umsetzung hat nur so gut funktioniert weil der Mann bekannt ist, Kontakte hat und ein Kamerateam dabei hatte. Alleine ohne ZDF Neo hinter sich wäre es bestimmt nicht so einfach gegangen, bzw. wäre wahrscheinlich kein Haus in 200 Tagen dabei rausgekommen.

Und nun werde ich das Buch von Lauren Oliver beginnen...

Nur ganz kurz, bin noch nicht ganz durch....muss zugeben dachte es wäre ein Buch für Erwachsene, ist aber doch eher ein Jugendbuch. Macht nix lese ich öfter mal, sind ja auch nicht schlecht.
Mir gefällt der Stil in dem das Buch geschrieben ist.

Die Mädels um die es geht entpuppen sich erstmal als richtige Mistbienen und dann passiert ein Unfall...
Sam stirbt. Und dann ist es wieder morgen und der Wecker klingelt.
Sam erlebt diesen einen Tag wieder und wieder und jeden Tag versteht sie ein bißchen mehr, um was es im Leben geht und dass man es selbst in der Hand hat wie man sich verhält anderen gegenüber und was man damit auslöst.
Mal sehen wie es ausgeht.

(Und nun höre ich ein wenig Triggerfinger... Follow Rivers, Sweet dream, etc....)

Seite 178
Ich habe mal gelesen, dass Leute, die am Verhungern sind, anfangen von Essen zu halluzinieren, sie liegen einfach da und träumen stundenlang von Kartoffelbrei und cremigen Butterklecksen und blutigen Steaks auf ihrem Teller. Jetzt kapier ich´s. Ich hungere nach einem anderen Licht, nach einer anderen Sonne, einem anderen Himmel...

Sam fäangt an darüber nachudenken was sie macht wenn der Tag unendlich wiederholt wird.

Ich habe das Buch durchgelesen und muss sagen, dass ich es echt gut finde. Hat das Zeug zum Klassiker, werde es sicherlich noch einmal lesen.



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